Kann man wissen wer man wirklich ist?
Diese Frage stell ich mir sehr oft, denn zu meinen Freizeitbeschäftigungen gehört, neben Musik zu hören, Fahrrad zu fahren und Tischtennis zu spielen, sich für das geheimnissvolle und unbeschreibliche des Lebens zu interessieren. Ob es nun tägliche Zeitungshoroskope sind, die ich lese oder das Tarot- Legen, dass mich schon seit einiger Zeit sehr fasziniert. Ich bin immer wieder neugierig (das ist übrigens mit Abstand die schlimmste Eigenschaft, die ich an mir entdecken kann) mich selbst und andere in einem anderen Licht zu sehen. Sicherlich hat jeder Mensch verborgene Talente und würde sie gern entdecken. Die eigene Persönlichkeit besser kennen zu lernen und die Zukunft erfolgreich zu gestalten, sind zwei Seiten derselben Medaille.Viele Menschen sind nur unzufrieden und erfolglos, weil sie nach Zielen streben, die garnicht wirklich zu Ihnen passen. Wenn von mir die Rede wäre, würde ich sagen, dass ich mir angewöhnt habe, immer das zu beobachten, was die anderen haben und dies dann auch haben zu wollen. Jedoch wei ich, den Blick nicht verlieren zu dürfen, ob das was der andere hat, auch gut für mich sein würde. Aber jetzt zurück zum eigentlichen Thema: Ich wollte mit dieser kleinen Geschichte, die ich grad schreibe, beweisen, dass es jeden bestimmt gut tun würde, wenn er wüsste, wer er wirklich ist. Ok, vielleicht klingt das jetzt ein bisschen verrückt, aber überlegen Sie doch einmal, wann Ihnen das letzte Mal jemand ehrlich gesagt hat, wie Sie auf andere wirken oder wie man Sie wahrnimmt. Diese Art von Ehrlichkeit herrscht oft noch nicht mal unter guten Freunden! Zwischen der Selbsteinschätzung und der Fremdeinschätzung liegen Welten dazwischen und vielleicht ist es eine gute Hilfe, wenn man die Antwort auf die Frage "Wer bin ich oder wie verhalte ich mich eigentlich?" dem Schicksal überlässt. Deshalb hab ich für die Leute, die sich vielleicht auch dieselbe Frage stellen, ein kleinen Orakel bereitgestellt. Viel Spaß dabei!

1 Comments:
Als "alter weiser Mann" möchte ich dazu eine andere Sichtweise zu Papier bringen. Ich schiebe es auf mein Alter, dass ich da eine gänzlich andere Einstellung habe. Im "Erwachsenenleben" (ein ziemlich blödes Wort) geht es doch etwas anders zu. Dort helfen einem Horoskope, Tarot oder ähnliches nicht sonderlich weiter. Es mag sein, dass man sich von solchen Dingen helfen lässt, aber zumeist ist die Realität so hart, dass es wirklich keine echte Hilfe ist.
Im Laufe der Jahre habe ich mir angewöhnt, dass es mir völlig egal ist, was andere Menschen über mich denken. Zugegeben, es ist schon wichtig, was die eigene Mutter oder die Freundin von einem denken, aber der Rest ist mir da wirklich total wurscht. Ich weiss wer ich bin, kenne meine Stärken und meine Schwächen. Die eine oder andere Entscheidung im Leben hätte ich mir sparen können, doch zu ändern ist es im Nachhinein sowieso nicht mehr.
Ich weiss dass ich auf andere Menschen arrogant wirke. Na und? Viele Menschen können einfach nicht damit umgehen, dass ich selbstbewusst auftrete, weiss was ich will. Selbstverständlich haben sie lieber Duckmäuser um sich herum, aber damit kann ich nicht dienen. Mein Lebensmotto ist und bleibt "Lieber stehend sterben als kniend leben". Damit bin ich bisher ganz gut gefahren.
Ich gebe allerdings gerne zu, dass sich diese Erkenntnis auch erst im höheren Alter durchsetze und das ich als Teenager auch unsicherer war, über meine Wirkung auf Andere nachdachte. Diese Zeiten sind aber glücklicherweise vorbei.
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